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Markus Hartrampf – Guitar bei Nüchtern Unerträglich
Guitar · Nüchtern Unerträglich

Markus
Hartrampf

Gitarrist, Sound-Schrauber & gelegentlicher Krachbeauftragter.

Punk, Metal und Rock ’n’ Roll – Hauptsache direkt, druckvoll und ohne unnötigen Zierrat. Seit vielen Jahren an sechs Saiten unterwegs und bis heute überzeugt: Ein guter Gitarrensound muss nicht höflich sein.

GuitarPunk & RollHigh Gain DepartmentDrop-Tuning approved

About

Markus gehört zur Gitarrenfraktion von Nüchtern Unerträglich und steht für die etwas härtere Kante im Bandsound. Musikalisch liegt sein Zuhause irgendwo zwischen Punkrock, dreckigem Rock ’n’ Roll und Metal – also genau dort, wo ein sauberer Akkord auch mal gepflegt angezerrt werden darf.

Gitarrenmusik begleitet ihn schon seit den späten 80ern. Die wichtigsten Bandstationen waren Financial Suicide, Witchboard, Steeldawn und heute Nüchtern Unerträglich. Heute geht der Großteil der verfügbaren Dezibel an Nüchtern Unerträglich.

Bei NU darf es gern simpel wirken – aber nicht beliebig. Riffs sollen hängenbleiben, der Sound muss sich live durchsetzen und wenn eine Rhythmusgitarre drei Effekte braucht, um interessant zu werden, war vermutlich das Riff noch nicht fertig.

Stationen

1989–1994

Financial Suicide

Frühe Bandjahre in Löhne. Gitarren, Punk/Metal, Proberäume und vermutlich deutlich weniger Gehörschutz.

Danach

Witchboard

Die nächste wichtige Bandstation – und selbstverständlich weiterhin mit Gitarren unter Strom.

Danach

Steeldawn

Mehr Bandjahre, mehr Bühnenerfahrung und vermutlich auch die eine oder andere zusätzliche Gain-Stufe.

Heute

Nüchtern Unerträglich

Guitar bei der Punk-&-Roll-Truppe aus Löhne & Vlotho – laut, direkt, DIY und inzwischen auch bei X-Force zuhause.

Weapons of Choice

Ibanez Destroyer II

1981 · DT-50
Rot, kantig, Seymour Duncan Invader am Steg. Eine Gitarre, die optisch schon sagt, dass Clean-Sounds heute eher optional sind.

Squier Stratocaster

ca. frühe 90er · HSS
Geblocktes Tremolo, Locking-Tuner und eine Pickup-Bestückung, die mit „originalgetreu“ eher wenig zu tun hat.

Steinberger Spirit GT-Pro

HSH · kompakt
Wenig Holz, viel Gitarre. Perfekt für alle, die finden, eine Kopfplatte sei eigentlich nur unnötiges Gepäck.

Line 6 Pod Go

Modelling / Live-Rig
Von JCM800 bis Rectifier, gern mit ordentlich Gain. Je nach Einsatz direkt in PA/FRFR oder über Endstufe und 4×12.

Sound DNA

Musikalische Fixpunkte sind Punk- und Rockbands wie Bad Religion, Social Distortion, Ramones, Green Day und AC/DC – mit genug Metal-Anteil, damit die Gitarren nicht nach höflicher Vorgruppe klingen.

Bevorzugte Baustellen: kräftige Rhythmusgitarren, klare Riffs, brauchbare Leads und Tunings von Eb über Drop D/Db bis deutlich tiefer. Das Ziel ist weniger „Gitarrenzirkus“ und mehr: Song an, Riff rein, Wirkung da.

„Wenn es in Drop B immer noch nicht fett klingt, liegt es vielleicht doch am Riff.“

Unnützes Wissen

01

Pedalboard-Logik

Ein Effektgerät löst ein Problem. Fünf Effektgeräte schaffen anschließend genügend neue Probleme für einen ganzen Probenabend.

02

Gitarrenbestand

Die korrekte Anzahl Gitarren lautet mathematisch: n + 1. Diese Formel gilt unabhängig von n.

03

Soundcheck

„Nur noch ganz kurz den Gitarrensound einstellen“ ist keine belastbare Zeitangabe.

04

Lieblingsfrequenz

Irgendwo zwischen „setzt sich im Mix durch“ und „der Sänger schaut schon wieder böse“.

Genug Gitarristenwissen?

Dann lieber wieder Musik hören. Ist für alle Beteiligten gesünder.

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